Reviews / Kritiken


Amerika

Gewitzt und ironisierend bedienen sich Carlos Manuel, Fred Pommerehn (Bühne) und Elke von Silvers (Kostüm) dabei ungeniert und mit klassischem Theaterwerkzeug jeglicher Klischees, die Amerika bereits hervorbrachte.
taz 19 Januar 2009

Karamasow

Einer der größten und komplexesten Romane der Weltliteratur, ein 30-köpfiges Laienensemble, runde vier Stunden Spielzeit und als Zielgruppe Jugendliche ab 15 Jahren - kann das allen Ernstes gut gehen? Und wie! Die JugendTheaterWerkstatt Spandau macht aus Dostojewskis weit verzweigter Vorlage ein Generationsdrama mit einer Wucht, dass einem die Luft wegbleibt.

One of the longest and most complex novels in world literature, an ensemble of 30 amateur performers, about four hours playing time and targeted to an audience of youngsters age 15 and up – seriously, can this combination go well? And how! The JugendtheaterWerkstadt Spandau makes a generational drama out of Dostoevsky’s widely ramified original that packs such a powerful impact, it takes your breath away.
zitty 20-2007, 27. September

Romeo und Julia

Zuerst das Auge. Es freut sich an einer Kulisse die mit Leere, Licht und Opulenz spielt. Tante Trudes Lampenschirme baumeln über die Bühne – Symbole miefiger Bürgerlichkeit. Gleichwohl transportieren sie kostbare Licht-Stimmungen (Fred Pommerehn).

First the eyes: a stage design that plays with emptiness, light and opulence delights them. Aunt Trude’s lampshades dangle above the stage – symbols of a stuffy bourgeois world. But at the same time, they transport sumptuous atmospheres of light.
Saarbrücker Zeitung – 29.01.2007

„Das Ergebnis ist, kaum zu glauben, die international wohl beste Aufführung von Prokofjews „Romeo und Julia“-Ballett nicht etwa seit Jahren, sondern seit Jahrzehnten, eine Aufführung, die jede Reise in die Saarbrücker Provinz wert ist.“

The result is, amazingly, probably the best production of Prokofiev’s Romeo and Juliet on an international level – not only during the last few years, but for decades. This is a production that makes the trip to the Saarbrücken province worthwhile. Die Welt – 06.02.2007

Der Freischütz

Nominiert zum Nachwuchskünstler des Jahres durch die ‚Frankfurter Allgemeine Zeitung’.

Nominated as up and coming artist of the year by the Frankfurter Allgemeine newspaper.
Theaterheute, Jahrbuch 2006

„Ein kleiner Geniestreich ist auch die Bühne von Fred Pommerehn zu Carlos Manuels ‚Freischütz’-Adaption. Der Wald ist ein riesiges weißes Laken, gebreitet über die Lehnen vieler Stühle. Grünes Licht, einige Takte Musik, und fertig sind Stimmung und Baumwipfel.“

Fred Pommerehn’s set design for Carlos Manuel’s adaptation of Freischütz is also a small stroke of genius. The forest is a grand white cloth thrown over the backs of many chairs. Some green light, a few measures of music, and the atmosphere and treetops are complete.
Theater der Zeit, Dezember 2006

Das Giraffenkind von Christophe Pellet

„Zu heftigen, assioziativen Musikcollagen schweben dutzende Schuhe durch die Kulissen. Sie bewegen sich einzeln aneinander vorbei, finden sich zu Paaren, ‚laufen’ gemeinsam, verlieren sich wieder. Zwischen den Dialogen der Jugenddarsteller ziehen sie Blicke und Gedanken magisch an.“

Dozens of shoes sway over the stage in time to intense, associative music collages. Singly they pass each other by, find themselves in pairs, walk together, then lose themselves again. Between the dialogues of the young performers, they magically attract both eye and mind.
Theater der Zeit – 04 2004

Opus Exotica

Szenograf Fred Pommerehn lässt den Giessener Theaterapparat auf Hochtouren arbeiten, ästhetisch zielsicher und spektakulär wie selten zuvor. Die Bühnen-Schräge mit tempelartigem Aufbau ist ständig im Wandel, Mauern verschieben sich, Dächer gleiten davon. Und gegen Ende darf ein Sternenhimmel aus Blechdosen hinein schweben und sich alltäglich-poetisch breit machen.

Stenographer Fred Pommerehn gets the Giessen state theater up to speeds, consequent and spectacular on a level rarely seen before. The raked stage with a temple like design is constantly changing, walls shift and ceilings float away. Towards the end of the evening a star drop made of tin cans hovers over the stage and with a banality-poetry takes over the space.
Frankfurter Rundschau – 13.10.2003

An sich Bilder und Stile

„... dabei kommt es in Fred Pommerehns frappierender Gestaltung des Zuschauerraums nicht selten zu bizzar verwobenen Raumklängen.“

…here by it comes, in Fred Pommerehns astonishing composition of the space, not infrequently to interwoven spacel sounds.
Der Tagesspiegel – 17. 3. 2003

Einstein for aliens

„Räumliche Sinnestäuschungen hat Pommerehn auf die Bühne gezaubert. Also sehen wir Dinge, die wir nicht glauben sollen, aber durchaus glauben wollen, eben weil wir sie sehen. ... eine Bewegung in die Welt bringt. Und Phantasie.“

Special hallucination has Fred Pommerehn conjured up all over the stage. So, we see things we shouldn’t believe, but absolutely wish to believe, simply because we see them…an animation is brought to the world, and imagination.
FAZ – 20.03.2002

Michaels Jugend

„Dinggebinde, wie aus Edward Kienholz’ Geräteschuppen, baumeln vom Schnürboden herab.“

Bundles of things as from Edward Kienholz. Shanty gadgetry dangle from above over the stage.
Die Welt – 12.03.2002

„Kosmische Dimensionen sind gefragt. Der leuchtende Sternenhimmel ist allgegenwärtig. Der Hausrat schwebt und schwingt ohne Bodenhaftung mit ungeheurer Leichtigkeit über die Bühne. Die Regisseurin und ihr Bühnenbildner Fred Pommerehn haben wirkungsmächtige Bühnenbilder erfunden, die den mystischen Visionen und dem Raumklang von Stockhausens Musik ... entsprechen.“

Cosmic dimensions are requested. The illumated starry sky is omnipresent. The household contents float and swing with out adhesion but with tremendous ease over the stage. The director and the scenic designer have realized mighty and impacting images, which match the mystical visions and special sound of Stockhausen’s music.
Berliner Morgenpost – 12.03.2002

Gelehrtenrepublik

„Bleibt die eigentliche Hauptrolle: Das ‚Objekt’ des Bühnenbildners Fred Pommerehn: Eine Schubladenwelt in dreißig Spielfeldern, die vom Rübenfeld bis zum Medizinlabor alles bereithält.“

Remains the intrinsic star role, the, object’ from scenic designer Fred Pommerehn. A dresser draw world of thirty compartments that contain every thing from fields of turnips to a medical laboratory.
TZ München – 17./18.04.1999

Peer Gynt

„Nichts ist auf den Begriff zu bringen, aber alles ist stimmig. Wie die wunderbaren Pappschachtelträume von Fred Pommerehn, ...“

Nothing is possible to perceive, but all is coherent. So is the wonderful paper cardboard box dreamworld by Fred Pommerehn.
Zitty – Juli 2001

Temistocle

„Große bunte Gymnastikbälle prägen das Bühnenbild von Fred Pommerehn – Kugeln, Kreise und Seifenblasen als perfekt geometrische Formen versinnbildlichen die Künstlichkeit, an der sich das 18. Jahrhundert berauschte.“

Huge colorful bouncing balls form the set design from Fred Pommerehn. Globes, circles, bubbles as the perfect geometric forms to tipify the artificiality on which the 18 th century inebriated itself.
Der Tagesspiegel – 16.07.1999

Kryptonale VI / ‚Nie sollst du mich befragen’

„... aber nicht minder gelungen war Fred Pommerehns Lichtinstallation im Kleinen Wasserspeicher: Pommerehn spiegelte auf die Backsteinwände verschiedene Texturen: Wasserreflexionen, Holzstrukturen, Mauerwerk. Er interpretierte den Raum durch Licht und richtete ihn damit fast gemütlich und wohnlich ein.“

....no less successful is Fred Pommerehns light installation in the smaller water tower . Pommerehn reflects textures of various sorts, water, brick, wood, across the walls of the tower. He interprets the room with light and arranges it so, nearly jovial and home like.
Die Welt – 29.09.2000

Michael Kohlhaas

„... Michael Kohlhaas ... ein mürbes Ringen ist das, für dessen Bühnenversion Fred Pommerehn im Münchner Cuvilléstheater ein wundervolles Sinnbild entworfen hat. ... Ein schönes Spiel ohne letztgültige Antworten, offen für Assoziationen.“

„... Michael Kohlhaas ... A wearing wrestling match has Fred Pommerehn created as a wonderfull allegory for this production at Munichs Cuvillé- theater. A beautiful game with out generalities, and open to associations.“
Applaus – April 2000

Fred Pommerehn hat sich dafür eine wunderbar raffinierte Bühnen-Installation ausgedacht: ... eine melancholische High-Tech-Mary-Poppins-Welt magrittescher Absurdität.

Fred Pommerehn has thought up a wonderful and elaborate stage design installation. A melancholic High–Tec–Mary–Poppins–World in the manner of Magritte’s absurdity.
Donaukurier – 28.02.2000

„Doch menschlich anrührend werden die Passagen eigentlich erst durch Fred Pommerehns Bühnenbild: Nach aussen graue, nach innen verspiegelte Ziegelwände, die ... durch symbolische Beleuchtung als reales Gefängnis einerseits und andererseits als Hort der Freiheit, der Gedanken fungieren.“

Yet human and touching become the passages in effect first through Fred Pommerehn’s stage design. Outwardly gray, inside brick walls of mirrors. By symbolic lightning, on one hand a physical prison and on the other a hoard, posing as freedom of thought
Trostberger Tagblatt – 04.03.2000

Lohengrin

„Zusammen mit dem Bühnenbildner Fred Pommerehn zeigt die Regisseurin in den Foyers Installationen zum Träumen: von durchlittenen Hotelnächten, Lampen und Geschirr aus alten Zeiten, zerbrochenem Porzellan, Federn und Schwänen, eine Einführung, so atmosphärisch zauberhaft wie ironisch beklemmend.“

Together with the scenic designer Fred Pommerehn the director presents installations for the subject’s dreams in the lobby of the theater. Dazed Hotel nights, lamps and dishes of former days, broken porcellain, feathers and swans, an introduction so magically atmospheric as ironically oppressive.
Der Tagesspiegel – 15.03.2001

Ashtayama

„Eine zauberhafte Hommage an Indien bietet das Gastspiel ‚Ashtayama’ im Medientheater des Karlsruher Zentrums für Kunst und Medientechnologie. In der Musiktheater-Performance paaren sich Gesang und Bilder zu poetischen Visionen.“

A magnificant hommage to India offers ASHTAYAMA at the median theater of the Karlsruher Center for Art and Media Technology. (Zentrum für Kunst und Medientechnologie ). In this music-theater-performance voice and image couple to a poetic vision.
Badische Neueste Nachrichten – 29./30.01.2000

Memory Arena

„...hat sich die Verwaltungshalle nicht nur rasch mit weiteren Gästen gefüllt, sondern auch mit einer eigentümlichen Atmosphäre zwischen Einwohnermeldeamt, Transithalle und Kafkas Schloß.“

The administrative hall was quickly filled, not only with more visitors but also with a peculiar atmosphere, somewhere between registry office, transit station and Kafka’s Castle.
Frankfurter Rundschau – 24.02.1995

„Die ‚Memory Arena’ auf Kampnagel, installiert von Arnold Dreyblatt und Fred Pommerehn, ist ein Performance-Event, das belustigt und deprimiert, verärgert und bestürzt, redselig werden oder verstummen läßt. ... Wer die ‚Memory Arena’ als ‚hohlen Kürbis’ abtut, dem läßt sich nur entgegnen: leere Birne.“

The Memory Arena, created by Arnold Dreyblatt and Fred Pommerehn at the Kampnagel factory, is an event-performance that amuses and depresses, annoys and confounds, leaves one communicative or silenced. To those who dismiss Memory Arena as a hollow pumpkin, one can only respond, “empty head”.
Hamburger Morgenpost – 18.02.1995